Kreis Weimarer Land
Der Kreis Weimarer Land ist das grüne Bindeglied der Region. In 8 Städten und 71 Gemeinden leben ca. 90.000 Einwohner. Die Kreisstadt Apolda bildet als Mittelzentrum mit 25.000 Einwohnern das Herzstück des Landkreises. Aufgrund der Topographie und der Querung durch die Autobahn A 4 ist das Kreisgebiet in drei Teile geteilt.
Der nördliche Teil ist wegen seiner guten Böden und großen ebenen Flächen landwirtschaftlich geprägt. Der Süden mit sanften, bewaldeten Hügeln und dem Landschaftsschutzgebiet Mittleres Ilmtal lädt Touristen und Erholungsuchende zum Verweilen ein. Das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands, die Toskana des Ostens, Kur- und Bäderwesen sowie eisen- und jodhaltige Heilquellen haben die Region um Apolda und Bad Sulza weit über die Landesgrenzen bekannt gemacht. Angebote wie das Kunsthaus Apolda oder der European Design Award tragen zur Profilierung der "Region Erfurt-Weimar-Jena" bei.
Im Kreis Weimarer Land, der früher von der Landwirtschaft, dem Handwerk und im Raum Apolda von der Strickindustrie geprägt war, hat sich seit 1990 durch eine erfolgreiche Ansiedlung besonders in den Bereichen Metall, Nahrungsmittel und Kunststoff eine große Branchenvielfalt entwickelt. Zentral gelegene, gut erreichbare und sofort bebaubare Gewerbe- und Industrieflächen stehen, unter anderem in den 24 neu erschlossenen Gewerbegebieten, ausreichend zu moderaten Kosten zur Verfügung.
